Ehmsammler Administrator

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Verfasst am: 13.05.2009 21:25 Titel:
und noch was
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Am Hafen soll eine neue Brauerei entstehen
Dortmund, 02.04.2008, Von Dirk Berger und Jens Wege
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Bier braucht Heimat, das ist ein alter Spruch der Brauer. Eine neue könnte jetzt eine historische heimische Marke finden - das Dortmunder Bergmann Bier. 212 Jahre nach Gründung der Rahmer Brauerei und 36 Jahre nach ihrer Schließung möchte Dr. ...
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Hat sich etwas vorgenommen: Thomas Raphael hat nach 36 Jahren das alte DBB wieder aufleben lassen. Im Jahre 1972 wurde in Rahm die Produktion eingestellt. (Bild: ost/PiLi)
... Thomas Raphael die alte Tradition des Bierbrauens an neuem Orte wiederbeleben - mit einer Brauerei am Dortmunder Hafen. Auf einen Standort an der Steigerstraße sind die Dortmunder Marken zusammengeschnurrt: Aus Lütgendortmund Union und Ritter, aus Hörde das Stifts, vom Wall Thier und Hövels, von der Märkischen Straße das Kronen, von der Uhland- das Hansa - sie alle behaupten ihre Eigenständigkeit nun vom Gelände der Actien-Brauerei aus. Und wo blieb das Bergmann Bier? Verschüttet gewissermaßen.
Nun will der Mikrobiologe Raphael, der sich die Markenrechte am DBB vor drei Jahren sicherte, und der schon wenige Monate später eine von der Hagener Vormann Brauerei in seinem Auftrag gebraute erste Flasche Bergmann Bier in der Hand hielt (WR berichtete), sein 70er-Jahre-Gefühl wiederbeleben. "Da galt Dortmund noch als Europas Bierstadt Nummer 1", meint er, "überall roch's nach Bier, und ich hab' so manche Brauereibesichtigung mitgemacht." Das war Erinnerung, der Wunsch nach Wiederbelebung einer Idee Gegenwart. Nun möchten er und sein Partner Herbert Prigge dem Bier, das in Hagen sowie in Bad Laasphe gebraut wird, eben wieder eine Dortmunder Heimat geben (www.bergmann-brauerei.de). Derzeit befinde man sich in der Findungsphase, drei Standorte am Hafen stünden zur Auswahl. Entscheidung? "In zwei, drei Wochen." 1000 hl sollen nächstes Jahr abgefüllt werden. Angesichts der Millionen, die Actien ausstößt, "nicht nennenswert - aber jede Mücke sticht". Geplant sei was kleines Feines: "Brauen, abfüllen, verkosten - keine Gastronomie." Als Verkaufsstelle könnte der Kiosk neben dem "Pfefferkorn" am Hohen Wall hinzukommen. Man spreche gerade mit der Stadt als Eigentümer. Wenn alles gut läuft, ist er ab Sommer Brauereibesitzer. Für einen, der sich seit 15 Jahren als Biologe mit Abwasserreinigung herumschlägt, eine Adelung. "Eine Flasche Bier", meint er, "ist da doch was ganz anderes..."
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