Ehmsammler Administrator

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Verfasst am: 09.05.2009 23:35 Titel:
mal was anderes
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Wippraer Bier-Streit beendet
Inhaber der Museums-Brauerei obsiegen vor Gericht - Nun Erweiterung des Vertriebs
VON Roman Haeusgen, 31.03.08, 18:44h, aktualisiert 31.03.08, 19:38h
Wenn dieses Bier auch schon getrunken ist, auf den Sieg vor Gericht wird Dirk Gehring mit Gewissheit das Glas erheben. (MZ-Foto: Archiv/Lukaschek)
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Wippra/MZ. Die Gehring-Brüder haben endgültig obsiegt. Am Freitag vergangener Woche ging für sie vor dem Oberlandesgericht Naumburg ein Streit zu Ende, in dem sie als Inhaber der Wippraer Museums- und Traditionsbrauerei schon seit Jahren zu fechten hatten. Damit wurde ihnen nicht nur das alleinige Recht auf die Marke "Wippraer Bier" bestätigt, obendrein wurde der Konkurrent zum Schadensersatz verpflichtet. "Das schriftliche Urteil erwarten wir am 18. April", sagte der hallesche Rechtsanwalt Jörg Zepke, der Norbert und Dirk Gehring vor Gericht vertritt.
Der Streit um das Markenrecht begann schon 2004, als Gehrings die Museumsbrauerei übernommen hatten. Wie berichtet, hatte zunächst noch ihr Vorgänger darauf einen zeitlich begrenzten Anspruch. Später war es ein Großhändler mit Sitz in Siersleben, der Gerstensaft in Flaschen als "Wippraer Bier" und mit dem Zusatz "Gebraut für die Wippraer Brauerei" vertrieb.
Dies ärgerte die Inhaber des auch als Tourismusattraktion bekannten Brauhauses gewaltig, stammte doch dieses Erzeugnis eben nicht aus dem Harzort, sondern aus Meiningen. "Das war Irreführung des geschäftlichen Verkehrs, weil eben nicht darauf hingewiesen wurde, dass das Bier nicht aus Wippra stammte", so Zepke gegenüber der MZ. "Die Kunden haben nichts gewusst von dem Konkurrenzprodukt", sagt Zepke.
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